________ ANGELS
Snowboarden

So da bin ich wieder und diesmal mit gleich noch einem neuen Beitrag, wie ihr seht habe ich nicht wieder sonst wie viele Monate gewartet. Na ja manchmal habe ich einfach viel zu viel zu tun. *ausrede ausrede* Also ich bin heute früh so um 8 Uhr aufgestanden. Toll nicht?! Ich bin alleine aus dem Bett gekommen oder ich durfte mal. Sonst gibt es ja immer Punkt 8 Uhr bei uns Frühstück. *kotz würg* Eltern!! Nicht nur das ich überhaupt keinen Hunger habe frühs und eigentlich viel lieber noch lesen würde oder PS2 zocken. Nein ich muss mich dennoch mit ran setzen, essen und noch so tun als ob ich das alles ganz toll finde. Und wehe wenn nicht dann werde ich gefragt ob ich schlechte Laune habe oder sowas. *würg kotz* Frühstück halt bei Familie Richter. 
Na ja also habe ich als ich aufgestanden bin mit Nadin  SMst ist ne ganz liebe Freundin aus dem Reitstall. Und wirklich super reiten kann. Wir haben uns darüber unterhalten ob wir heute auf die Piste gehen oder nicht. Leider hatte sie einen angebrochenen Arm und konnte nicht mit. Sonst währen wir noch mehr gewesen  als nur Danny und ich. So schaute ich in der frühe also einen Vampirfilm zum Frühstück. Klar ich brauch meine tägliche Dosis Blutverfließen *lach* neee Spaß aber nen Film brauch ich schon. Danach habe ich Danny angerufen und ihn auch gleich geweckt. Natürlich war er kaum ansprechbar aber immerhin ich habe ihn dazu bekommen mit zu kriegen. was ich nie für möglich gehalten hätte. 
Herr Schmidtke versprach mir also zu kommen mit ziemlicher Verspätung, denn als erstes fand er nicht die Audfahrt nach Chemnitz raus und zweitens musste er mich erstmal in den Kaff, genannt mein Heimatsort suchen. Er war ja noch nicht dreimal bei mir aber nein er kommt ja das erste mal zu mir. Nach vielen warten hatte er es geschafft. Danny war da, wow. ^^ 
Wir sind umgestiegen und Mum hat uns nach Aufustusburg gefahren. Wo die Schneekanonen anwaren. Um uns herum liegt ja kaum Schnee. Bedauerlich *seufz* Wie auch immer wir sind angekommen und was wir gesehen haben zu Anfang war der Krankenwagen. Wie aufbauend.  Ich habe mir ernsthaft überlegt ob die nicht wussten das ich heute komme. Wir sind also rein und zur Ausleihe. Mutig wie wir sind wollten wir nur Boards ausleihen und dann einfach versuchen zu fahren. Hätte der nette Herr an der Ausleihe uns nicht gesagt, das wir da einen Heldentod sterben. Hätten wir das auch durchgezogen. Doch Mr. Ich- grußel- meine- Kunden- weil- ich-ja- nur- das- beste - will. Hatte uns so eingeschüchtert das wir in ziemlicher Überlegung kamen. Er bot uns aber an eine Privatstunde bei einem Snowboardlehrer zu nehmen. nach langem hin und her haben wir uns gedacht. Das es wohl effektiver ist Silvester zu Hause zu verbringen als im Hospital. Also Lehrer uns besorgt und dann ging es auch schon los. Er hieß übrigens Sebastian und ist wie wir beide ein Fortisschüler. Er geht FOS Technik. Nein wie ist die Welt doch klein. xd
Er hat uns dann also gezeigt wie wir einen Berg sicher herunter kommen ohne andere Leute mit in den Tod zu reisen. Am Anfang waren erstmal Dehnübungen gefragt. Danach lernten wir mit diesem Ding zu laufen, wobei ich da schon sehr große Gleichgewichtsprobs hatte. Wie immer. Es ist ja nicht gerade ungefährlich mit mir solche Sportarten. ;-) Danach ging es zum Berg. Dort lernten wir das anziehen der Schnallen und wie man erstmal sicher nach unten kommt. Mehr oder weniger. Also sprich das Vorwärtsfahren. Wie man diese abfedert und abbremst. Ganz ehrlich bis jetzt komm ich nur dann wirklich zum stehen wenn ich in den Schnee falle. Aber na gut ist anscheinend so. Die ganzen Snowboarder dort lagen meistens nur rum. Danach kam das drehen mit dem Board. Ich sag euch das ist sau schwer, ich hab mir mehrmals die Beine verdreht. ^^ 
Danach kam das rückwärts fahren. Ja genau rückwärts fahren. Hinten sieht man nichts und man fährt auf gut Glück. Ist eine nicht gerade ungefährliche Sache und mich hat es mehrmals hingehauen. Aber hey ich lebe noch und der Baum den ich getroffen habe auch noch. ^^ 
Danach war unsere Srunde um. Aber wir hatten das Board noch eine weitere Stunde und übten kräftig weiter. Sebastian unser Snowboardlehrer - von dem wir auch die Handynummer bekommen haben- musste nen neuen Kurs leider geben. So haben wir Stück für Stück uns das gleichmäßige Fahren erkämpft. Und sind irgendwann von ganz oben gestarrtet und hey ich habs bis runter geschafft ohne zu fallen. Danny hatte es zwischen drinne ausgeknockt. Aber er hatte irgendwas noch ausprobiert. Wie auch immer wir gaben unsere Boards zurück, waren zufrieden mit uns wie sonst was und nahmen uns vor es wieder zu tun. ^^ 
Danach bin ich beim Filmschauen eingeschlafen. Na ja war toll der Tag. Werd jetzt wieder mit meiner besten Freundin chatten. *freu* 


wir bei unserer Snowboardstunde ganz links (Sebastian) mitte (Danny) und ich ^^


Áller Anfang ist schwer !!!


Yeah ich kann fahren - nicht mehr lange da vorne kommt ne Birke!!!


was sag ich ^^ besser gleich davor lieber hinschmeißen 


Und hier meine Wenigkeit ^^
28.12.07 20:53


Ein Tag auf den Reiterhof

Ein neuer Eintrag seit Monaten. Yeah. Und er ist immer noch deutsch, obwohl ich es mir schon langsam durch aus zu traue nen Beitrag in englisch zu verfassen. Na ja aber auf deutsch schreibt es sich dann doch schneller.....
Ich bin heute früh reiten gewesen. Na ja eigentlich musste ich erstmal aus den Bett, was an und für sich ja schon eine Herausforderung war, wenn man bedenkt das ich wieder bis 2 Uhr frühs am PC saß. xd. Nichts desto trotz weckt mich meine Mutti eiskalt aus meinen süßen Träumen. Und warum? Weil sie Knaller für Silvester kaufen will !!!! Ich meine Donnerstag... dort wo es noch überhaupt keinen einzigen Knaller zu kaufen gibt außer vielleicht bei den nTschechen, will die rum fahren und Knallwerk besorgen. So müde wie ich bin, glaub ich ihr auch noch und fahre mit um das Zeug zu besorgen. Ich habe mich schon beim erreichen des Lidl`s gewundert. Hier stimmt was nicht, keine Massen, keine Familien die ihre Körbe mit Knallfröschen und Rakten voll laden als müssten sie die nächsten Monate die Nächte durch knallen. Nichts. Es war ausgesprochen leer das man meinen könnte so ein Gestrippball aus dem Wilden West zieht durch die Gänge. Wir stehen also da und obwohl überhaupt nirgends ein Hinweis für das gewünschte Silvesterfeuerwerk ist. Muss meine Mum zu einer Verkäuferin gehen und erst einmal fragen ob es denn wirklich so ist das es kein Feuerwerk gibt. Ich mit meiner müden verfassung und nicht gerade blendenen Laune war jetzt an der Zeit meinen ipod anzuschalten, Lovex zu hören und einfach so zu tun als währe ich woanders nur nicht in diesem blöden Kaufhaus ohne Feuerwerk. Dennoch haben wir blinkende Anhänger mit genommen. Also so viel dazu, das man kein Geld und soweiter, Anhänger müssen aus Frust gekauft werden. ^^ Das fand ich lustig. Warum auch immer aber ich fands lustig. Musste wohl an meinen frühen Morgenmüdigkeit gelegen haben. Danach ging es rucki zucki auf den Reiterhof. Ausmisten!!! Ich HASSE ausmisten. es ist kalt, die Hände frieren einen ein und zu guter letzt muss man mit einer Schubkarre rumhantieren die ständig umfällt. Na guten Nacht. Für so ein Chaos wie mir, dem eh immer was passiert, absolute Herausforderung. Und das am frühen Morgen. 
Na ja als erstes haben wir erstmal Tee getrunken. 

Das ist Laura beim Tee machen ... ^^

Danach ging es an Stall machen, wo ich auch wieder Bilder geschossen habe von unserem Hofhund und von meinen Freunden. Jaaaa ich wollte um alles in der Welt mich vor den Misten drücken. Ich liebe es Heu und Stroh zu geben und zu kehren. Aber bei Misten ist bei mir Schluss. Und nicht nur weil ich mich dabei fast selber immer aufgabel. 


Das ist Bella einer von unseren zwei Hofhunden. ^^


Laura und Steffi, wie immer können sie bei der Arbeit nie Ernst bleiben

Danach ging es auf die Pferde. Oder besser wir holten sie von der Koppel herein. Ich wurde bereits auf der Ponykoppel erwartet. Da ich kein zugeteiltes Pferd mehr habe. Wechsel ich ständig und heute durfte ich mal wieder seit langen auf mein Lieblingspony Igor. 


Mein Pony Igor ^^

Danach bin ich und meine Mum ausgeritten. Haben nen schönes Wettreiten über die Wiesen veranstaltet und natürlich hat mein Pony gebockt und gebuckelt. Aus lauter Freude weil so viel schöner Schnee war. Wenigstens war ich wach und konnte dem entsprechend reagieren. In dem ich oben blieb. xd
Danach haben wir abgesattelt und uns bei einer Tasse Tee wieder aufgewärmt, ehe wir die Pferde wieder raus geschafft haben. 


Ich und Igor nach dem Ritt, wie immer ist er am fressen. 

Danach ging es nach Hause. Am Abend habe ich noch mit meiner besten Freundin gechattet und den Horrorfilm Black Sheep angeschaut, wobei mir eine böse Idee für die Geschichte von meiner besten Freundin und mir kam. Hehehe 
Na dann ich melde mich morgen wieder......

28.12.07 20:51


Drei Tage

So ich melde mich endlich mal wieder seit Tagen oder sind es schon Wochen? Ich habe keine Ahnung, zur Zeit habe ich ziemlich viel um die Ohren, deswegen habe ich nicht weiter geschrieben. Es schien mir nicht richtig so viel über mich zu schreiben wenn doch andere Leute viel mehr leiden. Das hört sich jetzt an wie eine Nonne die gerade anfängt gutes für die Menschheit tun zu wollen. Aber darum geht es auch gar nicht. Eigentlich wollte ich nur die drei Tage auf notieren in denen ich weg war, vielleicht liest es ja Jemand.

Am Freitag Nachmittag bin ich abgereist, wohin wissen die Leute den ich es erzählt habe und das ist so weit ich weiß nur meine beste Freundin. Alle anderen wissen nicht mal das ich überhaupt weg war. Meine Mum hat mich mit zu einer Freundin genommen, sie war Heilpraktikerin und wollte mit mir eine Iristherapie durchführen. Wir fuhren so bestimmt an die 5 Stunden dorthin, zwischen drin machten wir halt in ein paar größeren Städten und erkundeten die City oder aßen was. Na ja ich wollte eigentlich wieder nach hause, zurück zu meiner besten Freundin, jemand der mich wohl noch für geistlich normal einstufte. Wenigstens durfte ich den Laptop mit nehmen aber wirklich viel zum schreiben, fiel mir nicht ein.  Sonst schrieb ich bei solchen beschissenen Situationen immer stunden lang. Doch diesmal hatte ich einfach nur Angst. Ich hatte Angst das man mich für Psychisch labil hält oder so. Ich wollte am Ende nicht dort bleiben, als ich dann sah das in der Nähe eine Psychiatrie war ich mit den nerven ziemlich am Ende. Natürlich schrieb ich gleich meiner besten Freundin, dem Menschen der mich wohl als einzigen nicht für geistesgestört hielt. Ich wusste nicht was mir alles durch den Kopf ging in diesen Moment, nur eins wusste ich genau ich wollte zurück… nach Hause. Dennoch musste ich mich zusammen reisen. Denn schließlich würde diese seltsame Möchtegern Psychologin sicher stutzen wenn ich anfangen würde mit weinen. So machte ich es wie immer und lächelte einfach, obwohl in mir drin eine Leere der Angst war, lächelte ich nach außen hin. Spielte den Sonnenschein so wie es alle wollten und kannten. Der mann von Dorit, so hieß die Heilpraktikerin, war seltsam wenn auch lustig. Er trank viel.  Keine Ahnung meistens verzog ich mich in mein Zimmer, das ich mit meiner Mum teilte, zurück. Ich klappte den Laptop auf und stellte mein Handy auf laut.  So hielt ich die Angst wenigstens etwas im Zaum. Am nächsten Tag war meine Sitzung für den Vormittag angesetzt, davor ging es in die Psychiatrie. Meine Mum wollte sie sich mal angucken und Dorits Kind war dort. Ihr ältester Sohn. Ich frage mich bis heute wie Eltern eine Einweisung in diese Anstalt überhaupt unterschreiben können.   Müsste nicht ihr Vater oder Mutterherz schreien, halt das ist doch dein Kind du weißt wenn es hier landet ist es verloren? Ist es denn jedem scheißegal was passiert wenn das Kind mit bekommt das die Eltern es abschieben. Es aufgeben? Wissen sie eigentlich was dann zerbricht?

Nein wie auch, wenn wir es ihnen sagen oder zeigen, schieben sie es auf einen labilen Zustand oder sie hören einfach nicht zu. Wir gingen auf die Kinderstation. Ja richtig es gab hier eine Kinderstationen. Mir liefen Kinder entgegen die waren vielleicht 9 Jahre ich weiß es nicht mehr genau. Jedoch habe ich mich bei einem kleinen Jungen gleich zu Beginn erschrocken. Er war aus seinem Zimmer gerannt und zum Fenster gelaufen. Mit seinem kleinen Teddybär in der Hand stand er an dem vergitterten Fenster und rief nach seiner Mami. Die Schwestern brachten ihn nur mit Mühe wieder rein. Als ich Dorit fragte was mit den Jungen währe, er währ doch ganz normal. Sagte sie das der kleine von seiner Mutter wohl missbraucht worden war und er deswegen öfters psychische Störungen entwickelte. Er hieß Johannes und war nach Angaben schon über ein 1 Jahr hier. Jedoch wusste sie dies nur von ihrem eigenen Sohn und von den Schwestern die ab und an redeten und mit denen sie wohl ein freundschaftlichen Kontakt hegte. 1 Jahr. Mich fröstelte es. Ein Jahr auf dieser Station, man sah nicht mehr als weiße Wände, die Schwestern die irgendwie abgestumpft und gefühlslos waren. Man hatte nicht mehr als sein Bett und sein Zimmer, das man auch noch teilte mit anderen. Ich stellte mir das Leben hier schlimmer vor als im Gefängnis. Im Gefängnis hielten sie dich für gefährlich aber nicht für jemanden der nicht mehr alle Tassen im Schrank hatten. Wir gingen also weiter zu Dorits Sohn.  Wir trafen ihm im Aufenthaltsraum. Wieso er hier war erfuhr ich erst am letzten Tag. Er hatte das Borderline Syndrom. Welches jedoch so schlimm schien, das er häufig sich und sein Umfeld gefährdete. Ich verstand mich mit ihm sehr gut, er hatte viele Träume und vor allem konnte er so lebhaft erzählen. Wenn man ihm zuhörte dachte man auf der gleichen Wiese zu sitzen wie er von der er erzählte. Ich weiß das dass der einzige Moment war wo ich keine Angst vor dieser Einrichtung hatte. Um so weniger verstand ich seine Mutter. Wie konnte sie so Jemanden dort einsperren. Müsste ich dann nicht auch dorthin. Ich träumte genauso gerne und verschwand in meiner Welt. Doch das währe angeblich anders, meinte Dorit und meine Mum. Ich flüchte ja nicht in diese Welten ich schrieb sie ja auf ich war so etwas wie ein Autor, der seine Geschichten für andere schrieb. Hatten die eine Ahnung!! Na gut ich schrieb die  Geschichten zusammen  mit meiner Freundin. Aber was machte es für ein Unterschied ob man nun zu zweit träumte oder alleine und still und heimlich in einer Ecke?

Im Aufenthaltsraum saß ein Mädchen, sie hieß Sarah. Sie ritzte sich regelmäßig und war suizidgefährdet etwas was häufig auf der Kinderstation rum lief. Wie man mir sagte.  Sie saß einsam am Fenster ich blieb neben den Sohn von Dorit. Doch dieser meinte wir könnten ruhig einmal rüber gehen sie währe wirklich nett. Ich schloss mich ihm an und wir redeten mit Sarah. Sie machte mir ein Kompliment das ich so schöne Farben trug und erkundigte sich wie es wohl so draußen ist in der Freiheit. Wie sie es nannte. Ich erzählte ihr von vielen Dingen, auch von den Herbst und den Bäumen. Als ich sagte das ich reiten gänge. Leuchteten ihre Augen und ich sollte mehr von den Pferden erzählen. Auch Dorits Sohn war ganz gebannt. Es schien als würde ich ihnen zum ersten Mal davon erzählen das es so etwas wie die erste Eisenbahn gab. Sie kannten das draußen nicht mehr, so wie wir es kennen. Sie durften zwar raus, wenn sie nicht Stufe 1 oder so waren. Aber auch nur bestimmten und nie in Freiheit. Sarah war seit einem Jahr nicht mehr richtig draußen gewesen. Sie war Selbstmord gefährdet  und durfte die Station kaum verlassen. Sie meinte an manchen Tagen wüsste sie gar nicht mehr wie frische Luft roch. Die meisten hier wartete eh nur darauf das sie 18 wurden und sich selbst hinaus schreiben konnten. Wenn es denn ging. Doch die meisten kamen zurück. Langsam wurde mir auch klar warum. Diese Psychiatrie machte aus gesunden Menschen kranken. Ich fragte mich, als ich wieder ging, ob Dorits Sohn und Sarah eines Tages raus kommen würden? Sarah war 15 und das alter von den Sohn von Dorit wusste ich nicht mal. Ich fragte auch nicht nach. Mir war kalt und ich fühlte mich regelrecht unwohl. Als ich wieder draußen war. Seltsamerweise atmete ich die Luft viel intensiver ein und aus als sonst. Dabei schossen mir die Worte von Sarah durch den Kopf. Ich wollte nicht hier bleiben ich wollte zurück und wieder mit meiner besten Freundin quatschen. Danach hatte ich meine Behandlung, sie hat mir ne halbe Stunde in die Augen geguckt, zumindestens kam es mir so vor. Ich dachte die Frau währe vielleicht besser gekommen sie hätte mir das Auge raus genommen und währe da weile gegangen und hätte es später wieder abgeholt. Irgendwie  schien es sie zu stören das ich noch an meinen Auge dran hing. Na ja dann meinte sie ich solle noch eine machen. Krank währe ich auf jeden Fall gewesen auf gut deutsch sie wusste nicht was mit mir los war.

Ich schrieb meiner besten Freundin wieder und hoffte um eine schnelle Antwort. Ich machte mir Sorgen, es schien ihr nicht wirklich gut zu gehen und ich fühlte mich schlecht das ich nicht da war um ihr zu helfen oder sie auf andere Gedanken zu bringen.

Am nächsten Tag gingen wir dann ins Kloster, ja das gab es hier auch. Es war Klosterfest und ich fühlte mich etwas befreiter, ich nahm meine Kamera mit und nahm das Kloster auf, ich dachte gleich an Tara und Co und mir ging es besser. Sofort schrieb ich meiner besten Freundin was hier alles von statten ging. Ich sagte mir immer es ist nur noch ein Tag dann bist du wieder zu hause und hast jemand mit dem du wieder lachen kannst. Und dann kam etwas was mich ziemlich heftig traf, Tanja wollte aufhören mit den allem, mit dem Netz einfach mit allem. Meine beste Freundin wollte einfach nicht mehr da sein. Ich hatte Angst das ich was falsch gemacht habe und fragte mich warum ihr unsere Freundschaft so viel weniger bedeutete. Natürlich schrieb ich ihr etwas zurück. Ich verstand es nicht. Warum wollte sie den Kontakt abbrechen. Sie war doch nun mehr der einzige Mensch der mich noch für normal hielt. Also für na ja vielleicht nicht normal aber ganz einfach für jemanden den es spaß machte mit mir zu leben.

Irgendwie schien sie dann doch zu bleiben, keine Ahnung wie ich sie überzeugt hatte. Am nächsten Tag wollte ich nur nach Hause um vielleicht wenigstens noch einen Tag mit meiner besten Freundin zu verbringen. Einen Tag, nur einen einzigen. Ich wollte nicht das sie geht ohne das wir uns verabschiedeten. Meine Mum wollte jedoch zu einer Freundin nach Dresden ich ging mit. Musste ich ja. Doch ich hoffte eigentlich ständig das ich bald zu hause war. Als es endlich soweit war. Kam ich nach Hause und bekam den nächsten Schock mein Häschen war ganz apathisch und  saß nur in der Ecke. Ich weinte weil ich Angst hatte es würde sterben und ich einen sehr guten Freund dadurch verlieren könnte. Ich ging zum Tierarzt, er meinte das Häschen hätte sich vielleicht die Hüfte geprellt. Ich war froh das an dem Abend Tanja wieder da war. Mit ihr konnte ich reden und wir brachten uns wohl gegenseitig auf andere Gedanken.

Ich bin froh das ich so eine beste Freundin gefunden habe wie sie. Und auch wenn wir anscheinend seit gestern Abend uns nicht so wirklich verstehen. Hänge ich doch an ihr. Manchmal wüsste ich nicht wie ich dieses Wochenende überlebt hätte, hätte ich nicht mit ihr geschrieben oder gewusst sie währe nicht da gewesen. Ich würde ihr auch gerne bei ihren Problemen helfen, aber ich weiß glaube ich nicht mal wie ich ihr helfen könnte und ob sie mich überhaupt lässt. Na ja solltest du das lesen, irgendwann einmal, vielleicht. Egal was ist oder was passiert ich werde immer deine Freundin bleiben und dich auch unterstützen wenn du es willst und zu lässt….

17.10.07 10:20


Das Leben dreht sich

Ich meld mich nach 6 Tagen endlich wieder zurück. Wie es mir geht ist schwer zu sagen. Ich fürchte mal schlechter.... Seid einiger Zeit denk ich ständig über mein Leben nach und philosophier vor mir hin. Hätt ich meine beste Freundin nicht. Währe ich wohl ernsthaft  dabei irgendwie depressiv zu werden. Was hab ich die Woche über gemacht. Nicht viel ich hab an der Geschichte von meiner besten Freundin und mir weiter geschrieben und hab eigentlich nur darauf gewartet, das sie irgendwann heim kommt und wir wieder zusammen spaß haben. Weil wir wieder irgendeine scheiße schreiben über unsere Geschichte und dann das verrückteste in die Story mit aufnehmen.
Es ist seltsam das so was immer wieder Spaß macht. Und manchmal denk ich an manchen Tagen. Ach verdammt ich sollte mich heute einfach nur ins Bett hauen und das wars.  Doch wenn wir dann anfangen zu schreiben kann ich plötzlich wieder lachen. Meine Laune ist  wieder oben und ich habe plötzlich wieder Spaß an allem. 
Ist schon verrückt was so viel gequatsche alles bringt. Nebenbei unterhalt ich mich auch noch ab und an mit einem ganz lieben Freund von mir. 
Gestern hatten wir eine Diskussion über die Welt und na ja er hat mir ein bißchen aus meinen dunklen Gedanken heraus geholfen. Das ist seltsam, da ich sonst nie dunkle Gedanken hege. Aber ich schieb das einfach darauf das ich wirklich strenge Bettruhe hab und das für mein Geist einfach nur Gift ist. Ich bin ein Mensch der sich ständig bewegen muss. 
Und jetzt darf ich nicht mal mehr aufstehen oder nur bedingt. Ist schon hart. Dann ärgere ich mich über meine Fahrschule. Ich hasse sie.... vor allem die Theorie. 
Keine Ahnung warum sich jeder darauf freuen kann. Ich find das alles total sinnlos. ich meine schaut euch doch mal die Theoriebögen an. 
Das dreiviertel davon wird nie auch Ansatzweise eingehalten. 
Es ist einfach nur vollkommen sinnlos. Ich lern nicht gerne sinnloses Zeug..... 
Aber wahrscheinlich werden mir da nicht sehr viele Zustimmen. 
Na ja mal gucken was die nächsten Tage bringen, außer langeweile. Eins jedoch ist gut das ich zu Hause bin. Ich werde langsam wieder mehr ich. Also ich bin schon ich aber seid ich in Chemnitz bin. Habe ich mich doch etwas verändert. In manchen Dingen bin ich plötzlich irgendwie Oberflächlig geworden. Früher habe ich jeden Danke und Bitte gesagt das habe ich mir in hemnitz beinah abgewöhnt. Auch das man anderen hilft von sich aus. Irgendwie verliert man das alles in der Großstadt ein bißchen und das will ich nicht. Richtig bewusst ist mir das jedoch erst bei meiner besten Freundin geworden. 
Als ich zu ihr gefahren bin, im Sommer. Da habe ich mir schon gedacht, so warst du früher auch mal. Hast auf deine Mitmenschen aufgepasst und auch auf deine Umwelt mit bekommen. 
Wenn ich zu Hause bin klappt das auch ganz gut. Ka wahrscheinlich liegt es auch daran das ich mich dort freier fühle. oder so. 
Auf jedenfall pass ich dieses Jahr darauf auf, das ich diese Eigenschaften nicht mehr verliere. Ich find sie sehr wichtig und hab keine Lust die zu verlieren. 
Na ja das wars erstmal von mir. Ihr seht ich philosophiere wirklich arg rum. 
Bis demnächst.....
16.9.07 12:10



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